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Technische Realisierungen und medizinische Anwendungen von Head-Mounted-Displays

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Diese Arbeit stellt in den folgenden Abschnitten die technische Realisierung von Head-Mounted-Displays und deren Anwendung in der Medizin näher vor. 2   Technik der Head-Mounted-Displays Bei Head-Mounted-Displays (HMD) unterscheidet man zwischen drei verschiedenen technischen Ansätzen: Optical-see-through-HMD Video-see-through-HMD Virtual Retinal Display Diese drei Ansätze werden im Folgenden ausführlicher beleuchtet. In der Regel werden in den Optical-see-through-HMDs und Video-see-through- HMDs LC-Displays eingesetzt, da diese sehr leicht und auch stromsparend sind. Es gibt aber auch einige Modelle, die mit zwei kleinen Kathodenstrahlröhren ausgestat- tet sind, sogenannten CRT-Displays, wie sie in jedem herkömmlichen Fernseher oder PC-Monitor verbaut werden. Diese haben den Vorteil, dass sie eine höhere Auflösung realisieren können als ein LCD. Allerdings sind sie recht schwer und benötigen auch einigen Platz, was es schwierig macht, sie in einem kompakten und vor allem leichten Gehäuse unterzubringen. Doch gerade das Gewicht ist ein Faktor, der entscheidend dazu beiträgt, ob sich HMDs durchsetzen werden. Alle Ansätze haben gemeinsam, dass man für die meisten medizinischen Anwen- dungen ein leistungsfähiges Tracking-System benötigt, das die Position und Orien- tierung des Benutzers im Raum liefert. Deshalb werden am Ende dieses Abschnitts auch die verschiedenen Tracking-Techniken kurz vorgestellt. 2.1   Optical-see-through Abbildung zeigt den schematischen Aufbau eines Optical-see-through-HMD (OST). Vor den Augen des Benutzers befindet sich ein optischer Kombinierer, in der Regel ein halbdurchlässiger Spiegel. Durch diesen nimmt er einerseits die reale Welt wahr und sieht andererseits die Bilder, die in den beiden Monitoren im OST dargestellt werden. Die beiden Monitore erhalten dabei ihre Daten vom angeschlossenen Com- puter, der mit den Informationen des Tracking-Systems die generierten 3D-Objekte an der richtigen Stelle im Display darstellt. Das OST hat allerdings den Nachteil, dass der halbdurchlässige Spiegel das Licht aus der realen Welt nicht unerheblich abschwächt und das Bild daher dunkler erscheint wie durch eine Sonnenbrille. Ein  Beispiel-Gerät für die Gattung der OST mit CRT ist das Modell Simeye XL100A von Kaiser in Abbildung 2, das bei einem Blickwinkel von 50  x 100  über eine Auflösung von 1024 x 768 in Farbe für jedes Auge verfügt. Das Gerät kostet 87.500    und wiegt 2,5 kg. Die Transmission ist laut Hersteller größer als 20 %. Das Proview XL40/50 STm (Abb.  3) verfügt dagegen  über zwei monochrome TFT-Displays mit je 1024 x 768 Bildpunkten. Es hat eine Lichtdurchlässigkeit von 3
  
Angehörigenintegration. Beziehungszentrierte Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz
von Bob Woods,
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Siehe auch:
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