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Technische Realisierungen und medizinische Anwendungen von Head-Mounted-Displays

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1   Einführung Ziel jeder medizinischen Behandlung sollte es sein, größtmöglichen Erfolg - in der Regel die Heilung des Patienten - bei minimaler Schädigung zu erzielen. Daher wurden in den letzten Jahren minimal- oder optimal-invasive Behandlungen immer populärer und deren Entwicklung weiter vorangetrieben. So werden beispielsweise Knieoperationen mittlerweile nur noch recht selten am geö neten Knie durchgeführt, der Regelfall ist die Athroskopie: Durch wenige sehr kleine Schnitte, normalerweise zwei, werden Werkzeuge und eine Optik in das Gelenk eingeführt und die Operation durchgeführt.  Vorteile  für  den  Patienten  sind  dabei  die  minimale  Narbenbildung, die kurze Dauer des Eingri s und eine schnelle Ausheilung. Leider gehen diese Vorteile auf Patientenseite mit erheblichen Umstellungen und Problemen  auf  Seiten  des  Operateurs  einher.  So  muss  dieser  das  Endoskop  hand- haben  und  gleichzeitig  die  aufgenommenen  Bilder  der  Endoskop-Optik  auf  einem Monitor  verfolgen.  Da  der  Monitor  aufgrund  der  Enge  von  Operationssälen  selten so platzierbar ist, dass der Arzt das Monitorbild und das Endoskop im Blick haben kann, benötigt dieser eine ausgezeichnete Hand-Auge-Koordination und muss häufig hin- und hersehen. Hinzu kommen die schlechte Auflösung des Endoskopie-Systems und  die  prinzipbedingte  Beschränkung  auf  zwei  Dimensionen.  Dies  verlangt  dem Arzt  ein  gutes  Vorstellungsvermögen  ab.  Als  weitere  Schwierigkeit  muss  der  Ope- rateur  auch  mehrfach  während  des  Eingri s  einen  Blick  auf  Röntgen-,  CT-  oder MRT-Bilder  werfen,  wozu  er  an  die  Durchlicht-Anzeige  gehen  muss.  Erschwerend kommt  noch  hinzu,  dass  diese  Bilder  als  zweidimensionale  Schnitte  vorliegen  und erst interpretiert werden müssen. Es  wäre  daher  eine  erhebliche  Arbeitserleichterung,  wenn  man  Arbeitsfeld  und die  Bilder  aller  bildgebenden  Verfahren  immer  vor  Augen  hätte.  Die  bildgebenden Verfahren der Medizin sind dabei so gut, dass man aus deren Bildern hochauflösende 3D-Modelle erstellen kann. Davon wird in der Operationsvorbereitung und -planung schon länger Gebrauch gemacht. Doch auch hier werden die Modelle im Normalfall auf  einem  normalen  Monitor  dargestellt.  Um  eine  echte  3D-Darstellung  zu  errei- chen,  die  möglichst  auch  während  der  Behandlung  zur  Verfügung  steht,  gibt  es unterschiedliche Ansätze: Shutterbrille:  Auf einer Anzeige werden abwechselnd die Bilder für das rechte und linke  Auge  projiziert,  eine  Shutterbrille  verdunkelt  entsprechend  das  andere Auge. Projektion in Mikroskopen:  In  das  Okular  eines  Mikroskops  werden  für  jedes Auge je ein zusätzliches Bild projiziert, so dass ein 3D-Bild entsteht. Head-Mounted-Displays:  eine spezielle Brille mit je einer Anzeige für das rechte und linke Auge Neben der reinen Darstellung von dreidimensionalen Modellen ist es mit diesen Techniken auch möglich, reale und Computer generierte Bilder zu verschmelzen. Dies gehört  neben  anderen  Techniken  zur  Augmented  Reality  (AR),  der  “Erweiterten” oder “Verstärkten” Realität. Ein Beispiel dafür ist die Einblendung eines Tumors in den geschlossenen Kopf eines Patienten. 2
  
Person-zentriert pflegen. Das VIPS-Modell zur Pflege und Betreuung von Menschen mit einer Demenz
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