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Abbildung 15: Eine Operationsplanung am Computer: CT-Daten (gelb: der Schädel-
knochen) und MRT-Daten (rot-violett: Blutgefäße, blaugrün: der Tumor) wurden zu
einem 3D-Stereobild fusioniert. Der Arzt kann am Rechner mit einem Stift Schnitt-
Ebenen definieren und bewegen, so dass er sich an jeder Stelle einen Eindruck über
die Gewebesituation verscha en kann [18].
3.8 Simulation eines Eingri s
Neben neurochirurgischen Eingri en können HMDs natürlich auch zur Simulation
anderer Eingri e verwendet werden. Das Verfahren ist jedoch mit dem der Neuro-
chirurgie identisch (s. 3.7).
3.9 Schulung
Ein großer Vorteil der Benutzung von Head-Mounted-Displays ist, dass sich an den
signalgebenden Computer beliebig viele Anzeigegeräte anschließen lassen, die alle
das gleiche Bild zeigen. Dabei wird natürlich nicht jedes HMD einzeln getrackt, son-
dern nur das des Präsentierenden. Auch lassen sich insbesondere bei VST-Systemen
die Bilder aufzeichnen und zu einem beliebigen Zeitpunkt wiedergeben, was insbe-
sondere bei Schulungen und in der Ausbildung der Mediziner sehr vorteilhaft ist, da
sich nun nicht mehr nur wenige um einen OP-Tisch drängen können, sondern ein
breiteres Publikum erreicht werden kann.
4 Zusammenfassung und Ausblick
Auf immer mehr Forschungsgebieten der Medizin sind AR-Systeme, speziell jedoch
Head-Mounted-Displays, im Einsatz. Es laufen zahlreiche Projekte mit Universitäts-
kliniken, aber der Schritt zum regulären Produktiv-Einsatz ist noch nicht vollzogen.
Auch auf technischer Seite gibt es trotz der vielen schon erzielten Erfolge noch eini-
ges zu tun. Insbesondere wären noch eine höhere Auflösung wünschenswert ebenso
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