Titel:

Technische Realisierungen und medizinische Anwendungen von Head-Mounted-Displays

Startseite
english
  
ISBN: 3456841809   ISBN: 3456841809   ISBN: 3456841809   ISBN: 3456841809 
 
|<< Anfang     < Zurück     Index     Weiter >     Ende >>|
  Wir empfehlen:       
 

2.4   Vergleich der Techniken und Bewertung Die unterschiedlichen Techniken sind in Tabelle  1  gegenübergestellt. Das  Fehler- empfinden soll ein Maß dafür sein, wie störend ein Benutzer Darstellungsfehler empfindet. Da dem Benutzer beim VST das Bild vollständig projiziert wird, fallen hier Fehler weniger auf als bei den anderen beiden Techniken. Sollte aufgrund von Fehlern beim Rendern der Objekte oder wegen Ungenauigkeiten bei der Darstel- lung oder beim Tracking überlagerte Strukturen nicht mit den “realen” Strukturen übereinstimmen, fällt das beim Kombinieren im OST bzw. VRD wesentlich stärker auf. Dies  äußert sich z.B. darin, dass die eingeblendeten Objekte beim Verändern des Blickwinkels der realen Welt hinterherhinken können. Dies ist beim vollständig projizierten Bild nicht der Fall. Das stellt gleichzeitig aber auch eine Gefahr für den medizinischen Bereich dar, denn es sollte insbesondere im operativen Einsatz sicher- gestellt sein, dass der Arzt am richtigen Ort am Patienten operiert. Andererseits haben OST und VRD den Vorteil, dass sie die reale Welt in “realer” Auflösung, also hochpräzise, zeigen und ein schnelles Bewegen darin erlauben, die eingeblendeten Informationen dienen dann als Ergänzung. Insgesamt zeigt sich, dass jede Techno- logie für einige Anwendungen geeigneter ist als die anderen. So scheint der Einsatz eines VRD aufgrund seiner Bauweise als Monokular dort sinnvoll, wo es darum geht Textinformationen einzublenden. VSTs hingegen eignen sich dort besonders gut, wo synthetische oder aufgezeichnete Bilder projiziert werden müssen, also z.B. bei Schu- lungen und in der Planung. Der Einsatzschwerpunkt der OSTs ist das Einblenden von dreidimensionalen Strukturen in die Bilder der “realen” Welt. Merkmal OST VST VRD Auflösung gut gut gut - sehr gut Gewicht leicht - schwer leicht - schwer sehr leicht Genauigkeit reale Welt hoch mittel hoch Fehlerempfinden hoch gut hoch Kosten teuer teuer rel. günstig Helligkeit mäßig - gut sehr gut gut - sehr gut Lichtdurchlässigkeit mäßig gut Tabelle 1: Vergleich der verschiedenen Techniken 2.5   Tracking Um in einem HMD reale und virtuelle Welt  überlagern zu können, muss man bei den meisten Anwendungen die Position und Orientierung des HMD kennen, d.h. bezugnehmend auf ein Basis- oder Objektkoordinatensystem einen sechsdimensio- nalen Vektor (3 Koordinaten, 3 Winkel) ausrechnen können. Dies geschieht mittels Tracking. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Ansätze: integrierte Sensoren:  Im Bild einer Videokamera am HMD werden mehrere “mar- kante Punkte” (z.B. Farbkreise, rigid bodies, Punkte) erkannt,  über deren Position, Orientierung und Größe die Position und Orientierung des HMD be- stimmt werden können. Alternativ kann man mit einer speziellen Lampe oder einem Laser sogenanntes Structured Light (ein bekanntes Muster, z.B. ein 10
  
Grundwissen Epidemiologie, medizinische Biometrie und medizinische Informatik. Querschnittsbereich 1
von Thomas L. Diepgen (Hrsg.)
Siehe auch:
Gesundheitsdaten verstehen
Einführung in die Epidemiologie
Anamnese und Untersuchung
Statistik verstehen: Eine Gebrauchsanweisung
Berchtold Chirurgie mit Student: StudentConsult
Intensivkurs Pädiatrie mit StudentConsul...
 
   
 
     
|<< Anfang     < Zurück     Index     Weiter >     Ende >>| 

Zurück zur Themenseite:
StudyPaper.com/Startseite/Computer/Informatik/Bioinformatik

Das Setzen von Verweisen (Links) auf diese Seite ist gestattet und bedarf keine vorherige Absprache.
   
  Startseite  |  english  |  Bookmark setzen  |  Webseite weiterempfehlen  |  Copyright ©  |  Impressum